Lambert | Morscher

Free Logics

Academia,  2017, 186 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-89665-714-5

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Bei all ihrem formal-technischen Glanz litt die moderne Logik immer schon an einem gewissen 'Mangel an logischer Reinheit' (Bertrand Russell). Dieser Mangel bestand darin, dass in die logischen Gesetze unhinterfragt ontologische Voraussetzungen in Form von Existenzannahmen Eingang gefunden hatten. Am hartnäckigsten erwies sich dabei die Existenzvoraussetzung bezüglich der einfachen singulären Terme bzw. Eigennamen: Lässt man solche Ausdrücke in der Sprache der modernen Logik überhaupt zu, ergibt sich daraus die absurde Konsequenz, dass jeder Eigenname logisch zwingend genau ein Individuum (sei es eine Person oder auch eine Sache) bezeichnen müsste. Der Aufklärung und möglichst 'schonenden' Beseitigung dieser speziellen Existenzvoraussetzung widmete sich die sogenannte 'Free Logic'. Ihre Entwicklung begann vor ca. 60 Jahren und hat sich bis heute mit ihren Anwendungen in den verschiedensten wissenschaftlichen Fachgebieten (von der Philosophie bis hin zu den Computerwissenschaften) als fruchtbar erwiesen.


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