Heinrichs

Integrale Philosophie

Wie das Leben denken lernt: gelebte und ausdrückliche Reflexion
Academia,  2014, 274 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-89665-647-6

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In diesem Gesamtkurs seiner Philosophie bringt Johannes Heinrichs die Essenz seiner bisherigen Bücher auf den Punkt - eine konsequente, reichhaltige und neuartige Systematik aus einem Guss, die vielen derzeitigen Moden trotzt.
Im erkenntnistheoretischen Einführungskapitel wird Reflexion (Selbstbezüglichkeit) als die Denkform thematisiert, die sich selbst als gelebte Reflexion zum Inhalt hat. Ein anthropologisches Kapitel führt die von der abendländischen Philosophie ignorierte und der Esoterik überlassene Körper-Seele-Geist-Einheit methodisch aus. Im dritten Kapitel wird die Reflexion als soziales System thematisiert: eine Kurzfassung der bekannten Sozial-und Demokratietheorie des Autors.
Es folgen die Kapitel zu Handlung - Sprache - Kunst und Mystik.

Nach der Grundhypothese der von Heinrichs begründeten philosophischen Semiotik (Sinnprozesslehre) bauen sie reflexionsgestuft aufeinander auf. Während etwa das Sprachkapitel sein ganzes fünfbändiges Werk authentisch zusammenfasst, bietet das Mystikkapitel erstmals eine kurzgefasste Religionsphilosophie, der ein Umriss strukturaler und integraler Ontologie folgt.

Vollends beweist ein Überblick über die ethischen Positionen die Fruchtbarkeit der reflexionstheoretischen Methodik.



Der französische Schelling-Forscher Xavier Tilliette schreibt: 'Ich bewundere sprachlos das enorme Material, das Sie beherrschen, Ihre ungemeine synthetische Kraft. Ihr Eindringen ins Herz der Probleme sind höchst bemerkenswer