Heinrichs

Sprung aus dem Teufelskreis

Sozialethische Wirtschaftstheorie, Band I
Academia,  Aktualisierte Neuauflage, 2005, 390 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-89665-771-8

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Die Welt des sich derzeit offensichtlich zu Tode siegenden Kapitalismus lebt in vielen Teufelskreisen. Innerhalb der Wirtschaft etwa die Schuldenfalle. Die wird für viele durch den Sozialabbau – der mit „Reformen“ getarnt wird - nur noch unentrinnbarer. Die Alternative zur so genannten „freien“ Marktwirtschaft ist deren Freiheit ohne Anführungszeichen: Freiheit von der diabolischen Herrschaft des Geldes mit Zinseszins und Selbstvermehrung.

Der Autor nimmt darüber hinaus den Teufelskreis im Verhältnis von Wirtschaft und Politik aufs Korn: Darf Wirtschaft überhaupt die Welt regieren? Bleiben Kulturen und Grundwerte, sogar der „Primat der Politik“, nur etwas für Feiertagsreden? Hier setzt der inzwischen international bekannte Ansatz der systemischen Viergliederungstheorie von Heinrichs an: Nur die Befreiung aller Ebenen des sozialen Systems kann auch zu einer „freien“ Wirtschaft führen. Das Ganze könnte unentbehrliche Heilkost statt illusorischer „Reform“-Pillen sein. Ein Buch für echte Reformer, die den Sprung wagen!

Das Vorwort des bekannten Wirtschaftswissenschaftlers und Eurokritikers, Wilhelm Hankel, bürgt für die Seriosität des Buches. Das Nachwort des früh verstorbenen Dissidenten und Professors für Sozialökologie, Rudolf Bahro, ist das letzte wichtige Werk dieses Denkers vor seinem Tode und ist eine wichtige Anerkennung der Leistung von Heinrichs.

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